Piranhas mit dem längeren Atem

Der Adendorfer EC musste sich auch im zweiten Saisonvergleich den Rostocker Piranhas geschlagen geben. Erst nach einer Leistungssteigerung im Schlussabschnitt konnte der Vizemeister gegen die Heidschnucken mit 8:4 (2:3,2:1,4:0) das bessere Ende für sich erzwingen.

Für den ersatzgeschwächten AEC hatte das Spiel gut begonnen: Phil Hungerecker traf bereits in der 4. Spielminute zur Führung. Doch die Hausherren schlugen in der 8. Spielminute binnen nur 16. Sekunden zurück und gingen durch Rabbani und Sulcik in Führung. Doch die Gäste blieben im Spiel, glichen nur wenig später durch die finnische Torgarantie Markus Kankaanranta aus und kamen erneut in Front, als Phil Hungerecker mit dem zweiten Tor des Tages kurz vor der Drittelpause einnetzte.

Im Mitteldrittel zeigten sich dann die Raubfische wieder effektiver. Sulcik und Blank brachten die Hausherren wieder in Front ehe Kankaanranta für die Heidschnucken ausgleichen konnte. Nach Schüssen lag der AEC zu diesem Zeitpunkt sogar mit 30 zu 28 in Führung.

Doch im Schlussabschnitt setzte sich die Erfahrung der Ostseestädter durch. Marsall traf früh nach Wiederbeginn und Stratmann elf Minuten vor Spielende mit einem einen Konter in Unterzahl sorgte für die Vorentscheidung. Der AEC hingegen konnte nicht mehr viel entgegensetzen und so schraubten Rabbani und Stramkowski das Ergebnis noch ein wenig in die Höhe.

Fazit des Sportlichen Leiters Finn Sonntag: „In Anbetracht der Tatsache dass uns sechs Leistungsträger gefehlt haben, haben wir uns toll verkauft und waren sogar zwei Drittel lang gleichwertig. Ich bin stolz auf die Jungs.“

Christian Schult für www.adendorfer-ec.com

Rostocker EC – Adendorfer EC 8:4 (2:3,2:1,4:0)

Tore: 0:1 (03:12) Hungerecker (Kulabuchov), 1:1 (07:01) Rabbani, 2:1 (07:17) Sulcik, 2:2 (09:08) Kankaanranta (Kulabuchov, Buckup), 2:3 (19:55) Hungerecker PP (Böttger, Kankaanranta), 3:3 (29:22) Sulcik, 4:3 (35:53) Blank, 4:4 (38:50) Kankaanranta (Hungerecker, Fitzner), 5:4 (41:29) Marsall, 6:4 (49:17) Stratmann SH, 7:4 (52:48) Rabbani PP, 8:4 (56:20) Stramkowski SH.

Beste Spieler des Spiels: Keven Gall - Dennis Korff

Zuschauer: 988

Schiedsrichter: Meißner

Strafen: 12 - 4

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