AEC vor schwerem Doppelwochenende – Freitag kommt der HSV

Nach dem 5:1 Heimspiel-Erfolg über die United North Stars am vergangenen Samstag und den damit verbundenen fünften Sieg im fünftem Spiel kletterte der Adendorfer EC auf den zweiten Tabellenplatz vor. Am kommenden Wochenende könnte der AEC einen ganz entscheidenden Sprung machen und die Tabellenführung übernehmen,

wenn die Heidschnucken zum ersten Doppelspielwochenende der Saison gefordert werden.

Unterschiedlicher können die Aufgaben dabei nicht sein. Nach dem der AEC am Freitagabend um 20 Uhr das abgeschlagene Schlusslicht vom Regionalligateam des Hamburger SV im “heißesten Kühlhaus des Nordens“ empfängt, reist man am Sonntag zum EHC Wolfsburg, der so wie der AEC, bisher alle seine Saisonspiele gewinnen konnte.

Die zweite Garde vom Hamburger SV konnte einem diese Saison schon das eine oder andere Mal leid tun. Gegen die Spitzenteams aus Salzgitter, Wolfsburg und Bremen hagelte es bisher nur zweistellige Niederlagen. Mit einem Gegentorschnitt von fast zehn Toren und lediglich einem Punkt auf dem Konto, den sich der HSV beim REV Bremerhaven mitnehmen durfte, stehen die Hamburger schon jetzt ziemlich abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Doch zu leicht darf der Adendorfer EC auch den HSV nicht nehmen. In den letzten Spielen war eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen und die beiden knappen Niederlagen gegen die United North Stars zeigen durchaus das vorhandene Potenzial des Hamburger SV. Trotzdem sind die Heidschnucken klarer Favorit und müssen gerade nach den viel liegen gelassenen Torchancen in den letzten Spielen hier an ihrer Konzentration arbeiten, um etwas für das auch wichtige Torverhältnis zu tun. Zwar hat der Adendorfer EC mit nur sieben Gegentreffern die beste Minusbilanz der Liga, aber bei den geschossenen Toren haben die Heidschnucken von den vier Top-Teams den schlechtesten Wert. So hat Salzgitter mit insgesamt 61 Treffern fast doppelt so viele Tore erzielt wie der AEC. Allerdings ist dem Adendorfer Team hier kaum ein Vorwurf zu machen: „Unsere Gegner stellen sich mit fünf Mann hinten rein und warten auf uns, da ist es schwer eine Lücke zu finden“, so AEC Trainer Dieter Kinzel.

Genau dieses wieder zu erwartende Bollwerk soll nun am Freitag geknackt werden, um dann mit erhobenem Hauptes nach Wolfsburg zu einem Spiel reisen zu können, bei dem Adendorf nicht mehr der große Favorit ist.

Beim AEC ist man auf jedenfall heiß auf dieses Doppelwochenende und so möchte man mit zwei weiteren Siegen die Tabellenführung der Regionalliga festzurren. Am Freitag beim Heimspiel gegen den HSV müssen die Heidschnucken dabei allerdings auf “Schrotty“ Schneider verzichten, der sich gegen die United North Stars eine Spieldauerstrafe einhandelte. Eine mögliche Rückkehr könnte es in Form von Stürmer John-Darren Laudan geben, dessen Verletzung aus dem Spiel gegen die Harsefeld Tigers gut ausheilt.

Die Heidschnucken freuen sich Freitag auf ein stimmungsvolles Spiel mit vielen Zuschauern, zu einem sicherlich wieder unterhaltsamen Eishockeyabend im “heißesten Kühlhaus des Nordens“.

Einen Liveticker vom Auswärtsspiel am Sonntag in Wolfsburg (19 Uhr) gibt es wieder über die AEC-App, welche über die Homepage der Heidschnucken kostenfrei runtergeladen werden kann.

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