Kinzel: "jetzt wissen wir ganz genau woran wir arbeiten müssen"

Der Stachel nach der 3:5 Niederlage vom vergangenen Samstag mit dem damit verbundenen Verlust der Tabellenführung sitzt noch tief bei den Heidschnucken. Wiedergutmachung soll nun am kommenden Samstag betrieben werden, wenn der Adendorfer EC um 19.30 Uhr bei den Harsefeld Tigers zu Gast ist.

 

Die Tigers stehen in der Regionalliga Nord derzeit auf dem neunten Tabellenplatz und haben zum achten Platz, der zur Teilnahme an den Play-offs berechtigt, bereits fünf Punkte Rückstand. Ihre einzigen drei Saisonsiege konnte Harsefeld bisher lediglich gegen die beiden Hamburger Mannschaften der Crocodiles (3:2 n.P.) und des HSV (6:2 und 5:3) einfahren. Große Niederlagen blieben bisher allerdings aus und so musste man nicht eine zweistellige Niederlage hinnehmen. Die knappe 5:7 Niederlage in Salzgitter zeigt dabei sogar, dass die Tigers nicht zu unterschätzen sind und doch mal eine Überraschung erzielen könnten.

Der AEC fährt am Samstag als Favorit nach Harsefeld und möchte mit einem Sieg einen ersten Schritt machen die Niederlage vom vergangenen Wochenende vergessen zu machen.

Hierbei erwartet Trainer Dieter Kinzel, der mit vielem nicht zufrieden war, eine Reaktion von seinem Team. Erstmalig in dieser Saison wird am Samstag von drei auf vier Reihen umgestellt. „Ich möchte gerade im Bezug auf die kommenden Play-offs alle Spieler testen und sehen wer sich auszeichnet. Ich erwarte von jedem Spieler 60 Minuten lang 120 Prozent“, so Kinzel, der in der Niederlage gegen Salzgitter allerdings auch etwas Gutes sah: „jetzt wissen wir ganz genau woran wir arbeiten müssen“.

Vier Reihen kann Dieter Kinzel am Samstag auf jedenfall aufbringen. Hendrik Alexander hat seine Verletzung soweit wieder auskuriert, so dass er nach erfolgreichen Tests im Training wieder in den Spielbetrieb gehen kann und nach fast zwei Monaten Verletzungspause kann auch Adendorfs Urgestein Denny Böttger wieder angreifen – ein wichtiger Indikator für den Angriff. Aus beruflichen Gründen nicht in Harsefeld dabei sein können dagegen Niklas Raabe und Schrotty Schneider.

Auf Grund der Historie handelt sich bei dem Spiel am Samstag um ein kleines Derby. Dieses wird sich stimmungstechnisch nicht verstecken müssen. Neben vielen zahlreichen Privatfahrern wird das Heidschnucken Team auch von einem Fanbus unterstützt, so dass die AEC Fans das Spiel sicherlich wieder zu einem Heimspiel machen. Ebenfalls vor Ort wird ein Fanbus der “Icehopper“ sein. Die Icehopper sind eine Gruppe Eishockeyfans, welche das bereisen von Eisstadien zu ihrer Bestimmung gemacht haben und europaweit tausende Mitglieder zählen kann. 50 von ihnen werden am Samstag in Harsefeld erwartet und werden für eine einzigartige Stimmung sorgen. Für Kurzentschlossene die sich die Party in Harsefeld nicht entgehen lassen möchten gibt es noch wenige Restplätze im Fanbus, der am Samstag um 16.30 Uhr am Freibad Adendorf losfährt. Anmeldung und Infos unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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