Bremen kann kommen

Es ist angerichtet. Der AEC hat beim Gastspiel in Salzgitter die Icefighters mit 7:1 geschlagen und somit auch die zweite Partie des Wochenendes erfolgreich bestritten. Damit konzentriert sich jetzt alles auf den großen Showdown am Freitag in Adendorf. Bremen kann kommen.

Für den AEC war die Marschroute in Salzgitter klar: nur ein Sieg würde im Kampf um die Meisterschaft weiterhelfen – Patzer verboten. Doch den ersten leistete sich der AEC nach knapp 5 Minuten, aber einen Konter der Gastgeber konnte Andreas Bierzahn im Adendorfer Kasten entschärfen. Nur wenig später führte eine Standartsituation zum 1:0 für die Heidschnucken, die bisher noch ein wenig die Form vom Freitag suchten. Kapitän Vadim Kulabuchov gewann ein Bully im gegnerischen Drittel klar und bediente damit Denny Böttger mustergültig, der die Hartgummischeibe in die Maschen drosch. Der AEC wurde nun druckvoller und präziser in seinen Aktionen, brauchte aber bis zur 16. Spielminute um das überfällige 2:0 durch Topscorer Miika Kiviranta zu erzielen. Nur wenig später ließ dann Leif Buckup es von der Blauen Linie krachen und überwand Torfrau Radka Lhotska zum dritten. Pausentee.

Nach der Pause übernahm das Team von Coach Dieter Kinzel sofort wieder die Regie und Miika Kiviranta bediente aus „Wayne´s Office“ mustergültig Benjamin Garbe zum 4:0. Vorentscheidung? Da die AEC-Hintermannschaft nur Sekunden später den Puck nicht konsequent klären konnte leider nicht – Gatzka traf zum Anschluss. Es folgten Salzgitters beste Phase des Spiels – bis sich Icefighter Alex Pflüger 2. Minuten später zu einem dummen Foul hinreißen ließ und mit einer Spieldauer vom Eis ging. Die Gastgeber von da an nur noch mit 10 Feldspielern, überstanden die folgenden 5 Minuten Unterzahl fast unbeschadet. Fast. Nach einem gefühlten Dutzend bester Einschussmöglichkeiten, musste es am Ende ein Gewaltschuss von „Schrotty“ Schneider richten. Mit dem 1:5 schien dann auch der Wille der Icefighters gebrochen, zudem dürfte die lange Unterzahl Kraft gekostet haben. Der AEC konnte allerdings kein weiteres Kapital daraus schlagen und so trudelte das zweite Drittel aus.

Der letzte Spielabschnitt begann mit einer schönen Kombination der Herren Szygula, Garbe und Kiviranta die im zweiten Treffer des Finnen ihr bejubeltes Ende fand. Das Gast schaltete nun ein paar Gänge zurück, so dass sich noch auf beiden Seiten einige Chancen ergaben, aber Salzgitter fehlte die Kraft und den Heidschnucken der unbedingte Wille ein Tor zu erzwingen. So fand lediglich ein von Felix Dubbe abgefälschter Schuss den Weg ins Tor. Fazit: Drei Punkte, keine Sperren, keine Verletzten. Bremen kann kommen.

Christian Schult für www.adendorfer-ec.com


 

 

Salzgitter Icefighters – Adendorfer EC 1:7 (0:3, 1:2, 0:2)

Tore:

(07:14) 0:1 Böttger (Kulabuchov)

(15:19) 0:2 Kiviranta (Garbe, Szygula)

(17:28) 0:3 Buckup (Kiviranta)

(24:27) 0:4 Garbe (Kiviranta)

(24:57) 1:4 Gatzka (Hoffmann)

(31:38) 1:5 Schneider (Böttger, Szygula, 5-4PP)

(41:09) 1:6 Kiviranta (Garbe, Szygula)

(58:36) 1:7 Dubbe (Krützfeldt)


Für den AEC auf dem Eis:  Bierzahn – Alexander, Daum, Lorenz, Schneider, Zawadzki, Krützfeldt – Kiviranta, Behrens, Böttger, Engel, Laudan, Garbe, Dubbe, Buckup, Kuszka, Kulabuchov, Szygula

Zuschauer: 147

Schiedsrichter: Müller (Berg, Ehlers)

Strafen: SIF 10 + 5 + Spieldauer Pflüger wegen Stockstich / AEC 4

PP: SIF 0/2 - AEC 1/7

Upcoming Milestones:

Miika Kiviranta: 50 Assist (steht bei 48)

Die Vorlage zum 1:3 wurde Miika leider nicht auf dem Spielbericht gutgeschrieben, daher nur ein offizieller Assist.

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